Während seiner Promotour mit Naish Schweiz, besuchte der Amerikaner Kai Lenny – der “Waterman” schlechthin –  das Honu SUP-Center in Thun. Seinen Aufenthalt kombinierte er mit  einer 2stündigen SUP und Windsurf Foil Clinic. Trotz schwachem Wind schaffte es Kai Lenny, seinen Fans  Hydrofoilsurfing auf dem Thunersee zu demonstrieren. 

 

Kai Lenny ist amerikanischer Surfer, Windsurfer, Kitesurfer und sechsfacher Weltmeister im Stand-up-Paddling auf den höchsten Wellen der Welt. Mit seinen gerade einmal 24 Jahren reitet Kai bereits seit mehreren Jahren auf den riesigen und beeindruckenden Jaws-Wellen. Er ist der einzige Surfer, der am selben Tag am Worldcup in vier verschiedenen Disziplinen angetreten ist (Tow-in-Surfing, Stand-up-Paddling, Windsurfing und Kitesurfing).

 

Im kleinen Örtchen Paia im Surferparadies Maui aufgewachsen, verbrachte Lenny seine Kindheit praktisch von Anfang an am Strand des Nordpazifik und mit dem Vornamen Kai, was auf Hawaiianisch so viel wie Ozean heißt, war es kein Wunder, dass der Junge schnell den Weg ins Meer fand und als vierjähriger mit dem Surfen begann. Das Element Wasser wurde schließlich zu seiner „Heimat“ und der Wassersport zu seiner DNS. Mit sechs begann er mit dem Windsurfen, mit sieben schwang er erstmals das Paddel und mit neun Jahren ließ er sich das erste Mal von einem Kite durch die Fluten ziehen. Und das nicht nur um die verschiedenen Sportarten zu testen und sich die beste herauszusuchen. Nein. Durch und durch Wassersportler der er ist, fiel es ihm nicht schwer, vom Windsurfboard zum Kite zu greifen und dennoch die volle Kontrolle über sich und das Material zu behalten. Ein Naturtalent mit einer ganz besonderen Beziehung zum Ozean. Und einer ganz besonderen Beziehung zu der Weltspitze des Wassersports, die sich vor der Küste Mauis tummelt. Robby Naish, Dave Kalama, Buzzy Kerbox und Laird Hamilton waren sowohl Vorbilder, als auch Mentoren für Kai Lenny, der die Tipps und die „Art“ wie die anderen surften, von Kindesbeinen an verinnerlichte. Ein wichtiger Grundstein für das, was Kai Lenny heute zu einem kompletten „Watermen“ macht.

 

Ein Watermen zu sein heißt, sich in allen Wassersportarten gleichermaßen heimisch zu fühlen, weshalb es kein Wunder ist, dass Lenny neben seiner professionellen Karriere als SUPler auch regelmäßig im Ranking der PWA World Tour auftaucht. 2009 landete der damals 16-jährige im Wave auf dem 19. Platz und auch wenn er nun zeitbedingt nicht mehr regelmäßig an der World Tour teilnehmen kann, reichte es im letzten Jahr bei den NoveNove Maui Aloha Classics zu einem imposanten achten Platz. Auf dem Weg dahin hat er übrigens einen gewissen Robby Naish besiegt. Der Schüler schlägt den Meister.

Neben dem Leben als Profisportler engagiert sich „Lil Lenny“, wie er von seinen Freunden genannt wird, für die Arbeit mit Kindern. Dafür ist er Teil der Na Ka Ma Kai und hat zusätzlich seine eigene Organisation „Positively Kai“ gegründet. Hier will er jungen Menschen ein Stück von dem zurückgeben, wovon er in seiner Kindheit profitiert hat und den Kindern die Chance auf eine gute und erfolgreiche Zukunft bieten.

(Quelle: www.supworldcup.de) 

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Fotos: Manuel Lopez 

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